Zurück zur Übersicht
Mit der internationalen Ausdehnung von Search Live verknüpft Google Suche, Gespräch und Echtzeit-Interaktion enger. Für Nutzer wird Recherche unmittelbarer, für Publisher und SEO-Teams verschiebt sich die Logik der Sichtbarkeit weiter.
Google hat die globale Ausweitung von Search Live angekündigt. Die Funktion wird damit in weiteren Märkten verfügbar und rückt die Suche erneut ein Stück weiter weg von der klassischen Trefferliste.
Für Nutzer vereinfacht das den Zugang zu Informationen, vor allem bei komplexeren oder offenen Recherchen. Für Publisher, Medienhäuser und SEO-Teams steigt zugleich der Anpassungsdruck: Sichtbarkeit in der Suche hängt immer weniger nur an Rankings und Klickpfaden, sondern zunehmend daran, wie Inhalte in KI-gestützten Antwort- und Dialogformaten auftauchen.
Weiterlesen
Google setzt im KI-Modus weltweit Gemini 3.5 Flash als Standardmodell ein. Die Suche rückt damit weiter weg von der klassischen Trefferliste und stärker hin zu KI-Antworten sowie im Hintergrund arbeitenden Informationsagenten.
Die neuen Funktionen für AI Mode und AI Overviews sollen relevante Websites, tiefere Einblicke und Originalinhalte leichter auffindbar machen. Für Publisher ist das wichtig, weil Sichtbarkeit in der KI-Suche stärker von Zitierbarkeit und Verlinkung abhängt.
Sensor Tower-Daten, zitiert von TechCrunch, zeigen für Ende Mai einen Anteil von 46,4 Prozent an der weltweiten Nutzung von KI‑Assistenten. Damit fragmentiert der Markt: Googles Gemini und Anthropic Claude gewinnen Nutzer, während das Generative‑KI‑App‑Segment höhere Einnahmen verzeichnet.
Salesforce erweitert im Summer 2026 Release Agentforce um native Unterstützung für Googles Modell Gemini 3.5 Flash sowie Multi‑Agent‑Orchestrierung und Slack‑first‑Workflows. Die Neuerungen verknüpfen Agentforce enger mit Tableau und Google Cloud und bauen auf der im April angekündigten Partnerschaft mit Google Cloud auf.
Google reichte am 12. Juni 2026 in New York eine Zivilklage ein, um die Infrastruktur eines mutmaßlich China-basierten Phishing‑Dienstes zu stoppen. Der Konzern zufolge nutzte das Netzwerk KI‑Tools, darunter Gemini, zur massenhaften Erstellung gefälschter Websites und betrügerischer SMS.