Zurück zur Übersicht
Microsoft weitet seine Sicherheits- und Governance-Funktionen über eigene KI-Angebote hinaus aus. Für Unternehmen wird damit wichtiger, wie sich Drittanbieter-KI und Agenten im Betrieb überwachen und absichern lassen.
Microsoft hat seine Sicherheitsplattform Purview nach eigenen Angaben um die Erfassung und Prüfung der Nutzung von Claude Enterprise erweitert. Damit bindet der Konzern erstmals auch Drittanbieter-KI in die eigene Governance-Schicht ein.
Zugleich hat Microsoft Windows 365 for Agents in die öffentliche Vorschau gebracht. Zusammen mit Microsoft Agent 365 soll die Lösung eine sichere Laufzeit- und Governance-Umgebung für KI-Agenten bereitstellen.
Für Unternehmen dürfte vor allem die Richtung zählen: KI lässt sich im Betrieb nicht nur bauen, sondern muss auch kontrolliert werden. Microsoft macht daraus ein Produktangebot, was nüchtern betrachtet ziemlich logisch ist.
Weiterlesen
Microsoft will Unternehmen stärker an die eigene KI-Plattform binden und zugleich den Wechsel zwischen verschiedenen Modellanbietern erleichtern. Der Konzern setzt dabei auf eigene Modelle, Agenten, Sicherheitswerkzeuge und Chips.
Project Perception soll Bedrohungen in Echtzeit erkennen, bewerten und Gegenmaßnahmen einleiten. Die öffentliche Vorschau startet am 3. August 2026.
Die Open Secure AI Alliance soll offene Modelle, Agentenwerkzeuge und weitere Sicherheitslösungen entwickeln und teilen. Zu den Gründungspartnern gehören unter anderem Microsoft, IBM, Hugging Face und die Linux Foundation.
Microsoft, Nvidia, Meta und weitere Organisationen warnen vor frühen Beschränkungen frei verfügbarer Modellgewichte. Sie sehen offene Modelle als wichtig für Wettbewerb, technologische Souveränität und eine breite Nutzung von KI.
Der Kommentarbereich wird geladen, sobald du ihn erreichst.