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Microsoft hat Scout vorgestellt, einen stets aktiven, proaktiven KI‑Agenten für Microsoft 365, der Aufgaben über Teams, Outlook, OneDrive und SharePoint koordiniert. Die Preview bringt Implementationspflichten bei Identität, Zugriffskontrolle und Compliance mit sich.
Microsoft hat am 2. Juni 2026 «Microsoft Scout» vorgestellt, eine neue Kategorie stets aktiver Agenten («Autopilots»), die Aufgaben proaktiv übernehmen und über Teams, Outlook, OneDrive sowie SharePoint hinweg Arbeiten koordinieren sollen. Scout basiert auf der OpenClaw‑Technologie und einer neuen Work IQ‑Ebene, die Prioritäten lernt und Follow‑through‑Aufgaben selbstständig ausführt.
Die Einführung startet als experimentelle Vorschau für ausgewählte Kunden über das Frontier‑Programm. Unternehmen müssen Entra‑Identitäten, Intune‑Konfigurationen und ein Opt‑in‑Attest einrichten, bevor Scout aktiviert werden kann. Microsoft betont, dass jeder Agent eine verifizierbare Identität trägt und dass Zugriffsrechte, Purview‑Datenrichtlinien und bestätigungspflichtige Aktionen in die Plattform integriert sind.
Die Ankündigung markiert einen systematischen Schritt zu always on‑Agenten in Unternehmensumgebungen. Die technische Fähigkeit zur autonomen Ausführung verschiebt die Debatte von reiner Produktivität hin zu praktischen Fragen von Governance, Sicherheit und Datenschutz, die IT‑Abteilungen jetzt umsetzen müssen.
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Microsoft will Unternehmen stärker an die eigene KI-Plattform binden und zugleich den Wechsel zwischen verschiedenen Modellanbietern erleichtern. Der Konzern setzt dabei auf eigene Modelle, Agenten, Sicherheitswerkzeuge und Chips.
Project Perception soll Bedrohungen in Echtzeit erkennen, bewerten und Gegenmaßnahmen einleiten. Die öffentliche Vorschau startet am 3. August 2026.
Die Open Secure AI Alliance soll offene Modelle, Agentenwerkzeuge und weitere Sicherheitslösungen entwickeln und teilen. Zu den Gründungspartnern gehören unter anderem Microsoft, IBM, Hugging Face und die Linux Foundation.
Microsoft, Nvidia, Meta und weitere Organisationen warnen vor frühen Beschränkungen frei verfügbarer Modellgewichte. Sie sehen offene Modelle als wichtig für Wettbewerb, technologische Souveränität und eine breite Nutzung von KI.
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