Zurück zur Übersicht
Dokumenten zufolge kauften vier chinesische Universitäten 2025 und 2026 Server mit exportkontrollierten Nvidia-Chips. Darunter sind laut Reuters zwei Einrichtungen mit militärnaher Forschung, was die Grenzen der Exportkontrollen in der KI-Hardware-Lieferkette verdeutlicht.
Vier chinesische Universitäten haben laut Reuters-gestützten Dokumenten in den Jahren 2025 und 2026 Server mit exportkontrollierten Nvidia-KI-Chips beschafft.
Zwei der genannten Hochschulen sind dem Bericht zufolge für Forschung mit militärischem Bezug bekannt. Die Käufe erfolgten damit trotz bestehender US-Exportkontrollen.
Der Fall gilt als weiterer Hinweis darauf, dass Handelsregeln allein die Weitergabe leistungsfähiger KI-Hardware nicht zuverlässig stoppen. Entscheidend bleibt die Durchsetzung entlang der Lieferkette, insbesondere bei Beschaffung, Zwischenhändlern und Endverwendung.
Weiterlesen
US-Regierungsbeamter Michael Kratsios beschuldigt das chinesische KI-Unternehmen, Anthropic’s Modell Fable per Distillation für Kimi K3 genutzt zu haben. Laut Reuters prüft das US-Finanzministerium eine Aufnahme von Moonshot auf eine Handels-Sperrliste und mögliche Sanktionen.
Der Cloudkonzern stellt die Weiterentwicklung mehrerer Modelle und Anwendungen neu auf. Im Mittelpunkt steht künftig ein von Pieter Abbeel geleitetes Forschungsprojekt für ein neues Spitzenmodell.
Die Open Secure AI Alliance soll offene Modelle, Agentenwerkzeuge und weitere Sicherheitslösungen entwickeln und teilen. Zu den Gründungspartnern gehören unter anderem Microsoft, IBM, Hugging Face und die Linux Foundation.
Nvidia und Safe Superintelligence Inc. gehen eine langfristige strategische Partnerschaft ein. SSI erhält Zugang zu Nvidias kommender Vera Rubin Plattform und soll seine Rechenkapazität dadurch um eine Größenordnung steigern.
Der Kommentarbereich wird geladen, sobald du ihn erreichst.