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Die deutsche Förderagentur will Teams finanzieren, die neue europäische Frontier-KI-Labore aufbauen könnten. Berlin setzt damit auf Aufbau statt nur auf Regulierung und reagiert auf Europas Abhängigkeit von US- und chinesischen Laboren.
Die staatliche Förderagentur SPRIND hat eine neue „Next Frontier AI“-Challenge im Volumen von 125 Millionen Euro gestartet. Gefördert werden Teams, die neue europäische Frontier-KI-Labore aufbauen könnten.
Die Ausschreibung läuft bis zum 1. Juni 2026. Die Auswahl soll Ende Juni erfolgen. Die Initiative zielt darauf, Europas Abhängigkeit von US- und chinesischen KI-Laboren zu verringern.
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Die Bundesagentur will Teams aus ganz Europa mit bis zu 125 Millionen Euro Seed-Finanzierung fördern. Gesucht werden neue Trainingsmethoden, Architekturen, agentenbasierte Systeme und weitere grundlegende KI-Konzepte.
Die Europäische Kommission hat sieben Digital-Europe-Calls mit einem Gesamtvolumen von 63,2 Millionen Euro geöffnet. 9 Millionen Euro davon sind für KI-gestützte medizinische Bildgebung in großskaligen Pilotprojekten vorgesehen.
Die Europäische Union will bis zu 10 Milliarden Euro öffentliche Mittel bereitstellen und mindestens 20 Milliarden Euro privates Kapital mobilisieren. Die Rechenzentren sollen Europas Zugang zu leistungsfähiger KI-Infrastruktur sichern und die Abhängigkeit von Anbietern aus den USA und China verringern.
Der europäische AI Omnibus verlängert mehrere Fristen des EU-KI-Gesetzes und vereinfacht bestimmte Nachweispflichten. Für Unternehmen bedeutet das mehr Vorbereitungszeit, aber keinen Verzicht auf die Regulierung.
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