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Der freiwillige Leitfaden konkretisiert, wie Anbieter Transparenzpflichten der EU-KI-Verordnung erfüllen können und nennt technische Bausteine wie maschinenlesbare Metadaten und imperzeptible Wasserzeichen.
Am 10. Juni 2026 hat die Europäische Kommission den "Code of Practice on Transparency of AI-Generated Content" veröffentlicht. Der Code richtet sich an Anbieter und Verwender generativer KI und liefert Vorgaben zur Kennzeichnung sowie zu maschinenlesbaren Provenznachweisen und technischen Maßnahmen für Text, Bild, Audio und Video.
Das Dokument ist freiwillig und entstand in einem Multi-Stakeholder-Prozess mit unabhängigen Expertinnen und Experten. Es soll die Transparenzpflichten aus Artikel 50 der EU-KI-Verordnung operationell umsetzen. Die einschlägigen Transparenzpflichten treten am 2. August 2026 in Kraft; für Systeme, die vor diesem Datum in Verkehr gebracht wurden, gilt eine Übergangsfrist bis zum 2. Dezember 2026.
Der Code nennt explizit maschinenlesbare Metadaten, etwa C2PA-ähnliche Formate, und imperzeptible Wasserzeichentechniken als mögliche Bausteine. Unternehmen, die den Code unterzeichnen, können damit eine vermutete Konformität mit Artikel 50 nachweisen. Die Kommission bietet Aufnahme- und Informationsprozesse sowie Begleitguidance an; das AI Office wird die Eignung des Codes gemeinsam mit dem AI Board prüfen.
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Der europäische AI Omnibus verlängert mehrere Fristen des EU-KI-Gesetzes und vereinfacht bestimmte Nachweispflichten. Für Unternehmen bedeutet das mehr Vorbereitungszeit, aber keinen Verzicht auf die Regulierung.
Die Europäische Kommission hat Leitlinien zu den Transparenzpflichten nach Artikel 50 des EU-KI-Gesetzes veröffentlicht. Die Vorgaben gelten ab dem 2. August 2026 und betreffen unter anderem die Kennzeichnung von KI-Inhalten und den Hinweis auf den Einsatz bestimmter Systeme.
Die Frist für Stellungnahmen zu den Entwurfsleitlinien nach Artikel 6 des EU‑KI‑Acts wurde von 23. Juni auf 23. Juli 2026 ausgedehnt. Die Leitlinien, veröffentlicht am 19. Mai, sollen Klarheit zur Abgrenzung hochriskanter Systeme schaffen.
Der Entwurf soll klären, wann KI-Systeme unter die strengeren Regeln des AI Act fallen. Für Unternehmen in Europa dürfte das die bislang unklare Grenze zwischen regulierter und nicht regulierter KI etwas schärfer ziehen.
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