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Die US-Aufsichtsbehörden kündigen eine formelle Anfrage zum Einsatz von KI an. Das OCC nennt Modellrisiken und Risiken durch Drittanbieter als zentrale Prüfbereiche.
Die US-Aufsichtsbehörde Office of the Comptroller of the Currency hat in Bulletin 2026-13 angekündigt, dass OCC, Federal Reserve und FDIC demnächst eine Request for Information zum Einsatz von KI veröffentlichen werden. Die Ankündigung nennt ausdrücklich „generative und agentische Modelle“ als Prüfgegenstand.
Das Bulletin hebt Modellrisiken und Risiken durch Drittanbieter als zentrale Kontrollpunkte hervor. Die überarbeitete Guidance richtet sich auf Governance, Validierung und Dokumentationspflichten für Modelle.
Banken müssen mit engeren Anforderungen an Modellmanagement und an die Kontrolle externer KI-Dienstleister rechnen. Änderungen bei Governance und Reporting dürften kurzfristig Prioritäten und Budgets beeinflussen.
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Die US-Notenbank sieht die Verbreitung von KI in Firmen deutlich langsamer als im Alltag der Beschäftigten. Generative KI ist bereits breit genutzt, die formale Einführung in Unternehmensstrukturen hinkt aber hinterher.
Frankreich hat Sam Altman, Dario Amodei und Demis Hassabis zu einem Arbeitsessen mit Staats- und Regierungschefs beim G7-Gipfel (15.–17. Juni 2026) eingeladen. Auf der Agenda stehen KI-Governance, Online-Sicherheit und Infrastruktur.
Mehrere US-Bundesstaaten verhandeln oder verabschieden eigene Regeln für den Einsatz von KI, von Beschränkungen bei Kindern und Werbung bis zu Verboten automatisierter Personalentscheidungen. Die Initiative steht im Widerspruch zur Forderung des Weißen Hauses nach einer einheitlichen bundesweiten Regelung.
Apple stellte auf der WWDC am 8. Juni Siri AI und die neue Generation von Apple Intelligence vor. Wegen Vorgaben des Digital Markets Act liefert Apple die Funktion bei Markteinführung in der EU nicht auf iPhone und iPad; macOS, visionOS und watchOS sollen die KI-Funktion zunächst erhalten.