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Die Behörde verlangt Exportkontrollen für Zugriff durch "foreign persons". Anthropic stellte beide Modelle weltweit ab, um der Anordnung zu entsprechen.
Die US-Handelsbehörde hat Anthropic angewiesen, den Zugriff auf die neu veröffentlichten Modelle Fable 5 und Mythos 5 für foreign persons zu beschränken. Anthropic stellte daraufhin die Modelle weltweit für alle Nutzer ab, um der Anordnung zu entsprechen.
Berichten zufolge erfolgte die Anordnung per Schreiben des Commerce Secretary Howard Lutnick und verlangt eine Exportlizenz für Zugriffe durch Ausländer, inklusive ausländischer Angestellter innerhalb der USA. Anthropic erklärte, die Behörde berufe sich auf nationale Sicherheitsbefugnisse, lieferte aber keine öffentlichen Details zur Begründung.
Sicherheitsforscher und Branchenakteure kritisierten das Vorgehen als abrupt und potenziell schädlich für Forschung und Betrieb. Analysten sehen darin einen möglichen Präzedenzfall für staatliche Kontrolle über kommerzielle Spitzen KI Modelle und bezeichnen die Maßnahme als erste öffentlich dokumentierte Anwendung von Exportkontrollen auf solche Systeme.
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Das Unternehmen fordert stattdessen strengere Kontrollen für leistungsfähige KI Chips, Maßnahmen gegen Modell Destillation und verpflichtende Sicherheitstests. Entscheidend soll nicht sein, ob Modellgewichte offenliegen, sondern welche Fähigkeiten ein Modell besitzt.
US-Regierungsbeamter Michael Kratsios beschuldigt das chinesische KI-Unternehmen, Anthropic’s Modell Fable per Distillation für Kimi K3 genutzt zu haben. Laut Reuters prüft das US-Finanzministerium eine Aufnahme von Moonshot auf eine Handels-Sperrliste und mögliche Sanktionen.
Die US-Regierung führt nach Berichten Verhandlungen mit großen Anbietern über ein freiwilliges Rahmenwerk. Ziel sind Benchmarks, Freigabetermine und Zugriffsregeln für besonders leistungsfähige KI‑Modelle; eine Ankündigung könnte bereits in Kürze erfolgen.
Das US-Handelsministerium erlaubte Anthropic am 26. Juni, das Modell Claude Mythos 5 an eine als vertrauenswürdig eingestufte Liste von US-Unternehmen und Behörden zu liefern. Die Entscheidung hebt Teile früherer Beschränkungen auf, belässt aber weitere Auflagen für nicht gelistete Organisationen.
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