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Google erweitert die Transparenzhinweise für Anzeigen, die mit generativer KI erstellt oder bearbeitet wurden. Nutzer sollen die Angaben künftig über den Bereich „How this ad was made“ im My Ad Center abrufen können.
Werbetreibende können KI-generierte oder bearbeitete Werbemittel künftig direkt kennzeichnen. Anzeigen, die mit Googles eigenen KI-Werkzeugen erstellt wurden, versieht der Konzern automatisch mit einem entsprechenden Hinweis.
Der Rollout soll im Juli schrittweise über mehrere Google-Werbeprodukte erfolgen. In der EU, Indien und New York sollen Hinweise bei bestimmten Kampagnen zusätzlich direkt auf der Anzeige erscheinen.
Damit wird die Herkunft synthetischer Werbeinhalte zu einem sichtbaren Bestandteil der Werbeauslieferung. Für Nutzer ist das ein kleiner Hinweis mit großer Bedeutung: Werbung lässt sich künftig nicht nur nach dem Inhalt, sondern auch nach ihrer Entstehung einordnen.
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Google setzt Gemini ein, um betrügerische und schädliche Werbung früher zu erkennen und aus dem System zu entfernen, bevor Nutzer sie sehen. Nach Unternehmensangaben analysieren die Systeme dafür hunderte Milliarden Signale.
Eine Analyse von Similarweb zeigt, dass Googles KI Overviews innerhalb eines Jahres deutlich an Reichweite gewonnen haben. Auch der dialogorientierte AI Mode verzeichnete zwischen Juni 2025 und Mai 2026 mehr als doppelt so viele Besuche.
Die Gemini-App hat laut Alphabet 950 Millionen monatlich aktive Nutzer erreicht. Zugleich stiegen die Cloud-Umsätze im zweiten Quartal 2026 um 82 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die ZAK stuft Antworten aus Googles AI Overviews und Perplexity als eigene Inhalte der Anbieter ein. Damit wendet die deutsche Medienaufsicht Medienrecht erstmals ausdrücklich auf KI-Suchangebote und Chatbots an.
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